Grundschule Marktl
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Das Werk lobt seinen Meister

Mit einem kleinen Festakt, sportlichen Beiträgen der Schüler und dem Segen der Kirche ist die grundsanierte Schulturnhalle nun offiziell eingeweiht worden.


Fit unser Klassenhit

Bei der symbolischen Schlüsselübergabe: (v.l.) Josef Kaiser, Josef Straßer, Harald Kronthaler, Hubert Gschwendtner, Wolfgang Wenger, Doris Orsan und Ingrid Heckner. − Fotos: Kleiner


Bei der kurzweiligen Feier im Beisein von Ehrengästen und Repräsentanten der Planungs- und Baufirmen, ehemaligen und jetzigen Lehrern und Rektoren sowie Elternvertretern stand das gelungene Werk selber im Mittelpunkt. Alle Gäste zeigten sich von der Funktion und Optik überzeugt und es bedurfte nicht vieler Worte, um die Notwendigkeit und den Erfolg des umfassenden Sanierungswerks deutlich zu machen: Das übernahmen die vier Schulklassen mit Sport-, Tanz- und Fitnesseinlagen bis hin zu akrobatischen Übungen, wo allen Mädchen und Buben der Spaß und die Freude an der Bewegung ins Gesicht geschrieben stand.


Fit unser Klassenhit

Die Grundschüler überzeugten mit Fitness und Sportlichkeit bei Übungen am Trapez, einem Bändertanz und
akrobatischen Einradvorführungen.



Schulleiterin Doris Orsan blickte in ihrem Grußwort auf den dringenden Sanierungsbedarf und die Bautätigkeit zurück und hob die Bedeutung des Sportunterrichts und des Sports im Allgemeinen hervor. "Die Halle ist freundlich und attraktiv geworden und der Bewegungsdrang in Kindern ist nach wie vor vorhanden, auch in der digitalen und virtuellen Welt sind eigene körperliche Erfahrungen und die Freude am Sport entscheidend." Die Halle dient auch dem Vereinssport und laut Rektorin sind 90 Prozent der Schulkinder Mitglied im Sportverein. Im Namen der Schulfamilie dankte sie der Gemeinde, den Planern und ausführenden Firmen und allen Geld- und Zuschussgebern: "An jedem Schultag beweist die Sanierung ihren Zweck."

Bürgermeister Hubert Gschwendtner schilderte in einer Vorher-Nachher-Betrachtung die Beweggründe und die Notwendigkeit einer Sanierung der 41 Jahre alten völlig überholten und schon sicherheitsgefährdenden Turnhalle mit maroden sanitären Anlagen. "Ein geregelter Sportbetrieb war nicht mehr möglich." Nach längerer Diskussion im Gemeinderat über das Für und Wider einer Sanierung und eines Neubaus habe sich die große Mehrheit für eine Generalsanierung ausgesprochen, zumal eine neue Halle in dieser Größe nicht gefördert worden wäre und die bestehende nach umfassender Bautätigkeit so gut wie neu sei. Die Gesamtkosten von 1040000 Euro seien gut angelegt und der Freistaat habe 516000 Euro beigesteuert, sagte er weiter und zeigte sich sehr dankbar über die hohe Förderung. Die Halle strahle eine angenehme und warme Atmosphäre aus, sei behindertengerecht und funktionell auf neuestem Stand – eine "sinnvolle Investition in die Zukunft." Außerdem äußerte er sich hoch erfreut darüber, dass im Zuge der Sanierung auch eine Hackschnitzelheizung für die Grundschule und Halle gebaut werden konnte, die Kosten von rund 200000 Euro zu 90 Prozent gefördert wurden und die örtlichen Landwirte als Lieferanten eingebunden sind. Sein Dank galt dem Planungsbüro Wolfgang Wenger, den Fachplanern und Firmen, den Lehrern und der Schulleitung, vor allem auch dem früheren Rektor Josef Straßer, für das Verständnis bezüglich der Einschränkungen und Behinderungen während der Bauzeit.

Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner war sichtlich angetan vom gelungenen "hervorragend geplanten Werk: Wir können alle stolz und froh sein, wenn man die Begeisterung der Kinder erlebt, die einfach Spaß an der Bewegung haben." Als Erwachsene sehe man dazu noch den gesundheitlichen und erzieherischen Wert und wie wichtig es sei, Freude am Sport zu finden und auch später dem Vereinssport treu zu bleiben.

Schulamtsdirektor Harald Kronthaler verknüpfte viele persönliche Erinnerungen mit der Schulturnhalle, hat er doch vor 38 Jahren in Marktl seine Lehrerlaufbahn begonnen. Zwar habe sich der Sport verändert, aber das Wichtigste, die Freude an der Bewegung sei geblieben. Um dies zu fördern, auch über die Schulzeit hinaus, brauche es gute Voraussetzungen, "und das ist hier in hervorragender Weise gelungen."

Planer Wolfgang Wenger übergab den symbolischen Schlüssel und dankte im Namen aller Mitarbeiter, Fachplaner und ausführenden Firmen. Pfarrer Josef Kaiser spendete den Segen für das Werk und alle, die sich darin aufhalten. Eine echte Überraschung boten die Schulklassen und ihre Lehrkräfte und Betreuer mit Sportdarbietungen von Fitnesstanz, Turnen an Trapez und Ringen und Seilhüpfen bis zum Bändertanz, sportlichen Rap und einer Einradshow. − mk



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