Grundschule Marktl
Schulstraße 4
85433 Marktl

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Geschichte der Volksschule Marktl


Das erste eigene Schulhaus errichtete die Gemeinde Marktl 1861 in der Schulstraße. Es diente bis 1906 als Unterrichtsgebäude. Heute beherbergt es eine Arztpraxis. Vorher wurden alle Marktler Kinder in einem Raum unterrichtet, der sich im alten Rat-haus am Marktplatz vor der Kirche befand. Dieses Rathaus wurde 1854 abgerissen, um Platz für die neu zu errichtende Pfarrkirche und den angrenzenden Friedhof zu schaffen. Unsere heutige Schule geht auf das Jahr 1906 zurück. Damals errichtete man ein Schulgebäude mit zwei Klassenzimmern für je 80 Schüle. Bereits drei Jahre später baute man zwei weitere Klassensäle an. Ursache war die hohe Zahl der Kinder aus der "Erziehungsanstalt Marktl" (der heutigen Antoniushaus-Förderschule), die damals kein eigenes Schulgebäude besaß und die daher die öffentliche Volksschule besuchen mussten.


Das Schulgebäude im Jahre 1909 Grundschule mit Turnhalle (verdeckt) Hauptschultrakt


Dieses Gebäude mit vier Schulsälen erfüllte ein halbes Jahrhundert seine Aufgabe. Im geräumigen Dachboden befanden sich die Objekte des Heimatmuseums. Nach dem 2. Weltkrieg vergrößerte sich durch den Zustrom der Flüchtlinge die Einwohnerzahl Marktls deutlich. Das Wackerwerk in Burghausen bot sichere Arbeitsplätze, so dass eine rege Bautätigkeit einsetzte und sich viele junge Familien in Marktl niederließen.

Die Schule mit ihren vier Klassenzimmern platzte aus allen Nähten und musste vergrößert werden. Der Gemeinderat beschloss 1960 die Errichtung von vier weiteren Klassenzimmern. Dazu musste das alte Schulhaus durch einen Flügel verlängert werden. 1961 war das Werk vollendet und wurde feierlich eingeweiht. Grundschule mit Turnhalle (verdeckt) 1971 erfolgte eine weitere große Baumaßnahme.

Die Volksschule erhielt an der Bruckbergstraße eine Turnhalle und einen Erweiterungsbau, der drei Klassenzimmer und einen Fachraum für Handarbeit umfasste. Der Allwetterplatz wurde 1986 errichtet. Er besitzt auch eine Weitsprung- und Kugelstoßanlage. Die ursprüglich geplante Laufbahn konnte aus Platzgründen nicht verwirklicht werden. nach Vereinbarung

2007 erneuerte man den Dachstuhl der Hauptschule und versah ihn auf Anregung der Agenda Arbeitsgruppe mit einer Photovoltaikanlage. Auch der Pausenhof wurde neu gestaltet. Eine Baumgruppe wurde gepflanzt, Sitzgelegenheiten aufgestellt und eine Malwand befestigt.

Ab dem Schuljahr 2010/11 wurde aus der Volksschule Marktl eine reine Grundschule, die Hauptschule gab es fortan nicht mehr. Damit nutzt die Schule nur noch den Altbautrakt, der Neubau wird seitdem von einer Akademie zur Ausbildung von AltenpflegerInnen angemietet.


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